Top-Managerinnen diskutierten über den digitalen Wandel

Erster Gesprächskreis FRAUEN & FÜHRUNG 4.0


Düsseldorf, 10.10.2019. Top-Managerinnen aus Wirtschaft und Industrie waren der Einladung zum ersten Gesprächskreis FRAUEN & FÜHRUNG 4.0 nachgekommen, der von unserer Partnerin Ursula Opper initiiert wurde. Es war der Auftakt eines hochkarätigen Austauschs weiblicher Führungspersönlichkeiten diverser Unternehmen und Branchen, der zukünftig mehrmals jährlich stattfinden soll. 

Das Impulsthema des Abends "Der Einfluss des digitalen Wandels auf Unternehmen, Kunden und Märkte - Wie geht es weiter?" wurde von Cecilia Floridi, Geschäftsführerin der dataLab. GmbH, kompetent und anhand zahlreicher Praxisbeispiele beleuchtet und bot ausreichend Raum für eine lebhafte und praxisnahe Diskussion. Digitalisierung sei, so Barbara Gregor, CFO thyssenkrupp Materials Trading, „mehr als nur ein buzzword; ein Thema, das uns alle in unserem aktuellen unternehmerischen Alltag täglich beschäftigt.“

Das rasende Tempo, mit dem sich die Märkte verändern, die Komplexität der Anforderungen als auch Möglichkeiten, die geforderte Dynamik in Entscheidungsprozessen und agile Managementmethoden wurden als einige der Faktoren, die die heutige Unternehmensrealität bestimmen, diskutiert.

Einigkeit herrschte zudem, dass Führungskräfte in diesem Umfeld exponentiellen Wandels ganz besonders gefordert sind, Werte zu entwickeln und vorzuleben, die Balance zu halten zwischen Dynamik und Stabilität, offen und kooperativ zu sein. Neben dem technologischen Wandel sei sehr häufig auch ein kultureller Wandel im Unternehmen zu verzeichnen. Transparenz und Vernetzung seien von hohem Stellenwert. Die Veränderung hierarchischer Strukturen, die Schaffung moderner Arbeitsplätze als auch die Einrichtung einer Fehler- und Lernkultur seien essentiell für eine agile, sprich dynamische und anpassungsfähige Unternehmensführung. 

Die Managerinnen, die sich in dieser Runde zum ersten Mal trafen, waren begeistert von der interaktiven und offenen Diskussion dieses Abends und konnten einige neue Ideen und Aspekte für ihre eigene Arbeit gewinnen. Es sei ein kompetenter Austausch auf Augenhöhe gewesen, ein Netzwerktreffen von Entscheiderinnen mit vielfältigem und weitem Erfahrungshorizont, das – so der Wunsch aller Anwesenden – weiterhin stattfinden solle. Der Teilnehmerkreis wird auch in Zukunft bewusst klein gehalten werden, um einen intensiven und vertraulichen Gedankenaustausch der Teilnehmerinnen sicher zu stellen.

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